Oriental Proms Team

Oriental Proms Team

Mit den Proms vom Allgäu in den Orient

Eines der letzten automobilen Abenteuer der Welt, das ist die Rallye Allgäu-Orient. 2011 startet sie wieder von Oberstaufen aus Richtung Jordanien. Zum ersten Mal mit von der Partie ist das Rallye-Team „Oriental Proms“ um Teamchef Michael Kunert. Die Night Of The Proms unterstützt die bunte Truppe als Sponsor.

Gedacht ist die Rallye Allgäu-Orient für Menschen, die „ein wenig positiv verrückt sind“, erklärt Rallye-Mitbegründer Wilfried Gehr. Es sei im wahrsten Sinne des Wortes eine Schnapsidee gewesen, so Gehr, die in kleiner Runde vor sechs Jahren am Kneipentisch entstand. Zwar habe man gehofft, dass die Rallye auf Interesse stößt, doch mit diesem Erfolg innerhalb nur weniger Jahre (sie gehört mittlerweile zu den größten Rallye-Veranstaltungen der Welt) sei nicht zu rechnen gewesen.

Für 2011 haben sich 100 Teams angemeldet, „innerhalb weniger Minuten waren die bewusst begrenzten Plätze vergeben“. 600 Fahrerinnen und Fahrer mit über 300 Fahrzeugen machen sich nun am 30. April 2011 auf bis zum Zielort Amman in Jordanien, um mit kleinem Budget je nach Streckenwahl durch bis zu 14 Länder zu reisen.

Die zu Beginn erstellten Rallye-Regeln gelten heute noch: Die Autos müssen älter sein als 20 Jahre und dürfen einen Wert von 1.111 Euro nicht überschreiten. Jedes Team besteht aus sechs Fahrern und drei Fahrzeugen. Ankommen müssen alle Fahrer mit mindestens einem Auto. Weil es sich um eine Rallye und keine Kaffeefahrt handelt, dürfen keine Autobahnen und Mautstrecken benutzt werden; ansonsten herrscht freie Streckenwahl. Und auch die Übernachtungen, für die pro Kopf und Nacht maximal 11,11 Euro ausgegeben werden dürfen, gestalten sich rallye-gerecht schlicht.

Die Idee der Veranstalter ist es, den Teilnehmern ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen, im Dienste der guten Sache: Am Ende der Rallye, nach 6.500 Kilometern Wegstrecke, werden die Fahrzeuge zugunsten des World Food Programm versteigert. Doch das ist nicht alles: Über die Jahre sind zahlreiche Projekte entstanden, die die Rallye-Organisatoren und die Teilnehmer unterstützen.

Auf das Kamel für das Sieger-Team spekuliert im nächsten Jahr erstmals das Rallye-Team um Michael Kunert. Kunert hatte über das Fernsehen von der Rallye erfahren und war sofort Feuer und Flamme. Ein Team zusammenzustellen, war die kleinste Übung: Wo immer er auch von der Rallye erzählte, stieß Michael Kunert auf Begeisterung. Als Teamchef ist er unter anderem dafür verantwortlich, Sponsoren für die Rallye zu finden. Unter anderem fragte er bei den Night Of The Proms nach.

Proms-Veranstalter Dirk Hohmeyer ließ sich nicht lange bitten und sagte seine Unterstützung zu. Hohmeyer, der sich selbst seit Jahren für das Nordoff/Robbin Zentrum und die Musiktherapie für behinderte Menschen engagiert, „gefällt die Grundidee der Rallye, Spaß und Charity zu verknüpfen.“ Außerdem verfolge die Rallye wie auch die Proms das Ziel, mit dem Event Grenzen zu überscheiten, international Menschen zusammenzubringen und unterschiedliche Kulturen zu verbinden.

Wie man das Engagement der Night Of The Proms über die Freude am Abenteuer hinaus sinnvoll nutzen kann, darüber hat sich das Rallye-Team ausführlich Gedanken gemacht. „Wir schauen uns auf dem Weg nach Amman gezielt nach einem Projekt um, das einem guten Zweck dient und inhaltlich zu den Proms passt“, verrät Michael Kunert. Außerdem entstand die Idee, sich an den Wegesrändern der Rallyestrecke auf musikalische Spurensuche zu begeben. „Was wir da finden, darauf sind wir selbst am meisten gespannt.“ Die musikalische Reise können die Fans der Night Of The Proms und alle Interessierten auf der Homepage der Proms und in einem Blog mit verfolgen. Die Highlights werden auf der Proms-Tour 2011 präsentiert. Schließlich ist eine weitere Überraschung für Amman geplant. Soviel sei verraten: Wenn alles klappt, dürfen sich diejenigen, die das jordanische Ziel erreichen, auf ein echtes musikalisches Schmankerl freuen.

www.orientalproms.de

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