Die AIDA Night of the Proms ist ein in Europa einzigartiges Musik-Event. Seit nunmehr 18 Jahren begeistert die Show eine stetig wachsende Fangemeinde in Deutschland. Im Ursprungsland Belgien gibt es die Proms bereits seit 26 Jahren. Hier treffen Klassik auf Pop, Arie auf Charthit, Anzug auf Lederjacke, Stilettos auf Chucks und Tschaikowsky auf Boy George.
Wie keine andere Veranstaltung steht die AIDA Night of the Proms für den Brückenschlag zwischen allen musikalischen Genres. Genau diese Mischung hebt sie von allen anderen Konzerten ab und verleiht ihr einen unvergleichlichen Erlebniswert. Dass sich in jedem Jahr viele der mehr als 100.000 Menschen Karten für die Shows im Vorverkauf sichern, ohne zu wissen, welche Stargäste sie erwarten, ist Ausdruck für das über die Jahre gewachsene und immer wieder bestätigte Vertrauen der Fans in die Qualität der Shows.
Ein Garant dafür ist unter anderem das 75-köpfige Sinfonieorchester Il Novecento unter der Leitung von Robert Groslot, das die Veranstaltungsreihe bereits von Beginn an begleitet und mit unglaublicher Spielfreude und Brillanz zwischen den unterschiedlichen musikalischen Stilen und Epochen changiert. Und auch die „Hausband“ der Proms, die Electric Band um John Miles, steht als verlässliche Größe für das Proms-Gütesiegel. Schließlich machen ein überwältigendes Licht- und Projektionsdesign und ein erstklassiger Sound die AIDA Night of the Proms zu einem unvergesslichen audiovisuellen Musikhappening. Aus diesen Gründen wurde und ist die exquisite Show ein fester Bestandteil im vorweihnachtlichen Kulturkalender der deutschen Tourneestädte.
Klassik muss nicht trocken sein
„Wer auch immer behauptet hat, dass Klassik trocken und ernst sein muss, hat unrecht“, sagt Jan Vereecke, einer der Tourneeproduzenten und Erfinder der Night Of The Proms. „Wir brechen seit nunmehr 26 Jahren europaweit mit fast allen Regeln eines klassischen Konzertes und werden seitens der Besucher mit einer so großen Begeisterung belohnt, dass es einfach nicht falsch sein kann“, erklärt Dirk Hohmeyer, deutscher Produzent und Tourneeveranstalter der Proms. „Durch uns sind in den vergangenen Jahren über sechs Millionen Besucher mit klassischer Musik in Berührung gekommen, die sonst vielleicht nie ein klassisches Konzert besuchen würden.“ Bei der Proms herrscht Partystimmung vom ersten Ton an. Weil alle Besucher die Melodien kennen, wird mitgesungen und geklatscht. Viele Paare entschließen sich spontan zu Tanzeinlagen im Innenraum der riesengroßen Hallen. „Wer solch eine, bei klassischen Konzerten äußerst rare, offensichtliche Begeisterung einmal selbst miterlebt, kann davon nicht unbeeindruckt bleiben“, schwärmt Hohmeyer.
Motto: Das Beste aus 300 Jahren populärer Musik
Dabei sieht sich der Tourneeveranstalter nicht als Missionar für klassische Musik. „Unser Credo lautet: Das Beste aus 300 Jahren populärer Musik“, umschreibt der in München ansässige Tourneeveranstalter die Idee dahinter. Dabei spielt weder das Musikgenre noch der Komponist die ausschlaggebende Rolle. Präsentiert wird Musik, die begeistert und die zu ihrer jeweiligen Zeit sehr populär war oder ist. „Wenn Sie die Aufzeichnungen über das Leben von Mozart betrachten, finden sich viele Parallelen zu den heutigen Popstars“, fügt Vereecke hinzu. Genau von dieser Mischung lebt die AIDA Night of the Proms.
Die Show
Während ein traditionelles Klassikkonzert auf jegliche Form von Showeffekten verzichtet, präsentieren die Proms ganz großes Kino. Die Lichtshow der Night of the Proms gehört zu den am aufwändigsten inszenierten Lichtshows der internationalen Tourneeszene. Chef-Lichtdesigner Geert Van Hout verbringt mit seinem Team mehrere hundert Stunden im Jahr mit der Vorbereitung der Tournee. Das Lichtdesign ist exakt auf die dreieinhalbstündige Show abgestimmt und unterstützt durch anspruchsvollste Lichtstimmungen das musikalische Geschehen auf der Bühne. „Wir können durch den Einsatz modernster Lichttechnik natürlich die Stimmungen der einzelnen klassischen Werke genau so unterstützen, wie dies bei Pop- und Rockkünstlern ganz selbstverständlich erwartet wird“, so Geert Van Hout. Die Aufgabe, eine spannende und effektvolle Inszenierung zu schaffen, werde dabei von Jahr zu Jahr nicht einfacher. „Wir haben in den vergangenen Jahren die Latte sehr hoch gelegt und wollen natürlich unserem Publikum, das zu über 80 Prozent aus „Wiederholungstätern“ besteht, jedes Jahr etwas Neues, noch Besseres bieten.“
Bester Konzertsound
Der natürliche Klang eines jeden Instruments erfährt durch technische Verstärkung Änderungen. Der Klang eines Orchesters in einem kleinen Konzertsaal kann deshalb nie mit dem Konzertsound der Night of the Proms verglichen werden. Umso intensiver arbeiten die Toningenieure der Proms seit vielen Jahren an einem eigenen Tonabnehmersystem, das über die Jahre kontinuierlich verbessert wurde. Im Gegensatz zu anderen Produktionen wird bei der Night of the Proms jedes Instrument einzeln von einem Mikrofon abgenommen. Und da der Chef-Toningenieur am Mischpult in der Halle nur zwei Arme hat, wird das Tonsignal hinter der Bühne bereits von mehreren Technikern vorgemischt und die Summen der einzelnen Instrumentengruppen an das Hauptmischpult weitergegeben. Das Ganze geschieht in Bruchteilen einer Sekunde und hat eine völlig natürliche Wiedergabe des Orchesterklanges zum Ergebnis.



